Das Mahnfeuer brennt wieder

Dreikönigsanlass 2024 
 

Mahnfeuer am Dreikönigstag 6. Januar 2024: der Widerstand geht weiter!


Am Dreikönigstag 2024 trafen sich bei Familie Aeschlimann im Moosberg um die fünfzig Personen zum Mahnfeuer 2024. Die Botschaft ist klar: der Widerstand gegen das 194-Millionen-Projekt Umfahrung Aarwangen geht weiter. Natur statt Beton bleibt weiter aktiv, um den Bau der Mega-Strasse über die grüne Wiese zu verhindern. «Es ist wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, was durch dieses Projekt auf dem Spiel steht. Heute machen wir deutlich, dass das Feuer des Widerstands immer noch brennt!», sagte Eva Fuhrimann, Co-Präsidentin des Vereins Natur statt Beton. 

Medienmitteilung zum Mahnfeuer (pdf)


Bilder vom Mahnfeuer


 


Mitgliederversammlung vom 27. Oktober 

 


 Am 27. Oktober trafen sich gegen 30 Personen in der Halle der EZ Landmaschinen AG in Aarwangen. Neben den üblichen statutarischen Traktanden lagen im ersten Teil auch zwei Anträge von Mitgliedern vor.
Im ersten Antrag forderte Hanspeter Imfeld, Röthenbach, die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Weiterbearbeitung der Variante Null+.  Die Anwesenden unterstützten diese Idee. Wenn Sie also Interesse haben, zusammen mit Hanspeter Imfeld an der Weiterentwicklung von Null+ melden Sie sich doch bei uns auf info@naturstattbeton.ch.
Beim Antrag von Beat Mettler, Aarwangen, ging es um die Beteiligung am Referendum gegen den vom Parlament genehmigten masslosen Autobahnausbau. Auch dieser Antrag findet ein positives Echo. Bitte helfen auch Sie beim Unterschriften-Sammeln mit. Informationen und Unterschriften-Bogen finden Sie auf autobahnwahn.ch.
Den Wortlaut der Anträge und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung finden Sie hier im Protokoll (pdf download) .

20231027_Protokoll_MV_Natur_statt_Beton.pdf

 Im zweiten Teil des Anlasses widmeten sich die Anwesenden der zukünftigen Ausrichtung des Vereins. In einem "Wort-Café" diskutierten sie in vier Gruppe über verschiedene Themen rund um den Verein. Als Resultat des "Wort-Cafés" erhielt der Verein einen Strauss von guten Ideen für die Zukunft von Natur statt Beton. Die Ideen finden Sie auch hier im pdf-Dokument zum download.

20231027_Fazit_Wort_Cafe_MV_NsB.pdf

 


Der "Bänkliweg-Junibummel war ein voller Erfolg!

 

Am Freitag, 2. Juni, trafen sich zahlreiche Gleichgesinnte zu unserem Junibummel auf dem Bänkliweg. Nach dem Start bei der Linde der Hoffnung im Bützbergtäli gab es unterwegs viele Infos zu Natur und Landwirtschaft. Angekommen beim Bänkli über der Aare konnten auch noch Hunger und Durst gestillt werden.

Einige Impressionen vom Junibummel:

 


 

 


Grosse Skepsis gegen Umfahrungsstrassen

 

 

 48.3 % der  Berner und Bernerinnen sagten heute Nein zur Umfahrungsstrasse Aarwangen, die völlig aus der Zeit gefallen ist. «Das sind viel mehr Neinstimmen als bei der ersten Abstimmung, was unsere ablehnende Haltung eindrücklich bestätigt», sagt Eva Fuhrimann, Co-Präsidentin des Vereins Natur statt Beton. Samuel Jenzer, Co-Präsident des Vereins, ergänzt: «Auch wenn es am Schluss nicht ganz zu einer Ablehnung gereicht hat, die Skepsis gegenüber Umfahrungsstrassen über die grüne Wiese ist enorm gewachsen». Deshalb wird man das Projekt weiterhin kritisch begleiten und bekämpfen. Die rechtliche Prüfung des Projekts steht noch bevor. Viele Vereinsmitglieder haben im September 2021 Einsprache und später Beschwerde an den Regierungsrat erhoben. Dass diese Strasse durch ein europaweit geschütztes Gebiet und quer über wertvolles Ackerland überhaupt bewilligungsfähig ist, bezweifelt der Verein.

 

 


Umweltfachleute gegen die Umfahrung Aarwangen

 

 

Bild: Markus A. Jegerlehner

Zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März trafen sich 20 Umweltfachleute und Naturinteressierte zu einer Begehung im Gebiet der geplanten Umfahrung Aarwangen. Die Strasse soll mitten durch das Smaragdgebiet Oberaargau führen. Die Umweltfachleute fordern nun in einem Memorandum eine sofortige Sistierung des Strassenbauvorhabens, eine offizielle Festlegung des Stellenwerts des Managementplans zum Smaragdgebiet von 2016 und eine Vorprüfung der Verträglichkeit der Umfahrung mit dem Smaragdgebiet auf Basis dieses Managementplans.

Mehr dazu finden Sie in der Medienmitteilung und im Memorandum